Ich habe mich dazu entschlossen noch einmal Teile älterer Berichte neu zu beleben.
Beginnen möchte ich mit einer Serie unseres ersten Hawaii Besuches im Jahre 2010. Jetzt stellt sich die Frage warum ich das mache. Ich will es kurz erklären.
Zum einen sind die Berichte schon fast in den Archiven verschwunden und haben mehrere Serverumzüge mitgemacht. Sie sind ja noch zu CSC Zeiten entstanden. Wichtigster Grund ist aber das Fehlen der Bilder in den Original Beiträgen. Diese sind im Laufe der Jahre abhanden gekommen. Desweiteren waren sie relativ klein gerechnet. Eine Auflösung von 1280 x xxx ist nicht mehr so das Wahre.
Also habe ich mich dazu entschlossen die Bilder aus den Originalen nochmal neu zu sichten und zu sortieren. Und Stück für Stück werde ich sie hier in ordentlicher 4k Größe präsentieren. Ja, die Auflösungen und Bildschirme werden immer Größer. Die alten Bilder dienen da fast nur noch als Icon.

Fährt man von Hana noch einige Kilometer Richtung Süden auf den Highway 330 gelangt man an die Seven Pools bzw. den Oheo Gulch. Hier fließt das Wasser, von den Waimoku Falls kommend in Etagen hinunter zum Pazifik. Dabei bildet es 7 Becken die man als Pool hernehmen kann. Tatsächlich ist dieser Ort bisweilen gut  besucht und es gehen Leute in den “Pools” baden. Man sollte jedoch immer das Wetter im Auge behalten. Nicht nur das Wetter an den Pools. Vor allem sollte man die Wettersituation weiter Oben in den Gebirgszügen vor dem Haleakala im Auge haben. Denn wenn es dort mächtig regnet kommt das Wasser in größeren Mengen zum Meer herunter und dann kann das gemütliche Bad in den Pools ganz schnell zu Ende sein.
Noch ein Wort zum Highway 330. Dieser beginnt in Hana und stellt die Verbindung zwischen dem Highway 360 (Road to Hana) im Norden und dem Highway 31 im Süden dar. In Hana steht bereits ein Schild “End of State Highway” und in den Karten der Autovermieter ist der Highway 330 teilweise garnicht eingezeichnet. Man soll da nicht fahren. Mitunter ist zu lesen das man damit die Vermietbedingungen verletzt. Sei es wie es sei. Wir sind natürlich trotzdem da gefahren. Es ist quasi das selbe wie die Road to Hana. Nur noch etwas urwüchsiger. Die Straße ist eigentlich durchgehend nur einspurig und in mehr oder weniger schlechtem Zustand. Bei Gegenverkehr muss eigentlich immer einer die Straße verlassen. Wenn dies an der Stelle nicht geht muss man eben rückwärts zurück bis es geht. Einige Meilen hinter den Seven Pools ist dann auch irgendwann endgültig Schluß mit den Asphalt. Dann beginnt der unbefestigte Teil. Jedoch haben wir festgestellt das man unter Tags schneller über die Südroute von Kihei oder Kahului nach Hana kommt als über die Nordroute. Das liegt einfach am nicht vorhandenen Verkehr. Mit dem Explorer kann man auch über die Schotterpisten ganz zügig wegbügeln und es gibt so gut wie keinen Verkehr. Man kann einfach durchfahren. Die Nordroute, mit ihrer berühmten Road to Hana, ist eben etwas überlaufen. An jeder einspurigen Straßenführung, an jeder Brücke darf man erstmal warten da mit Sicherheit immer genau dann jemand von der anderen Seite kommt. In gut einer Stunde haben wir es von Kula nach Hana über die Südroute geschaft. Jedoch muss ich eingestehen das ich es eilig hatte und an den Strand wollte. Also bin ich schon den ersten Teil der Highway 31, da wo er noch befestigt ist, mit reichlich Dampf gefahren. 60-70mph. Es geht fast immer gerade aus. Aber es ist hüglig. Schlagartig verschwindet die Straße vor einem, man fällt quasi in ein Loch (es gribbelt so schön im Bauch) und kurz danach gehts wieder steil bergauf. Diese Straße ist schon deshalb sehens und fahrenswert. Jemanden dem jedoch von solchen vertikalen Fahrbewegungen schlecht wird sei von dieser Straße abgeraten. Spätestens nach 2 Meilen müsste dann wohl der Spuckbeutel her.

Natürlich war unser Ansinnen nicht das baden in den Pools. Dies war nur der Ausgangspunkt zu unserer Wanderung. Wir wollten natürlich entlang des Pipiwai Trails zum Waimoku Wasserfall. Also ging es auf durch Wälder mit unwirklichen Pflanzen und Bäumen. Ab und zu kann man einen Blick in Schluchten und zum Bach erhaschen. Nach einiger Zeit gelangt man in einen Bambuswald. Ich jedenfalls hatte sowas noch nie gesehen. Meterhohe Bambusstangen dicht gedrängt. Eine unglaublich hohe Feuchtigkeit in dem ganzen “Gestänge”. Das brachte natürlich ein paar Interessante Fotos zu Tage. Es ist komisch in diesem Wald. Man denkt man kann recht weit in den Wald schauen. Aber dem ist nicht so. Sobald eine Person hinter der 3ten oder 4ten Reihe verschwunden ist tut man sich verdammt hart diese Person noch zu sehen. Durch diese Stängel hat das Auge scheinbar irgendwie Probleme was zu erkennen. Auch kommt man nicht wirklich einfach durch diese Landschaft. Es gibt keine Äste die man zur Seite biegen kann. Und ganz so leicht biegt man so einen Bambus dann auch nicht zur Seite um hindurch zu schlüpfen. Ein irgendwie faszinierender Wald, so ein Bambuswald.

Kurze Zeit nach verlassen des Bambuswaldes war dann der Waimoku Wasserfall erreicht. Jedoch war er am Tage unseres Besuchs eher ein Wasserfällchen. Man konnte jedoch an den Steinen erkennen welche Ausmaße dieser Wasserfall annehmen kann wenn es mal wieder richig regnet. Es war aber auch so ein schöner sehenswerter Anblick. Da hat man die Hälse im Team verrenkt.

Zu dieser neuen Serie gehören folgende Beiträge.

Polihale State Park – Kauai
Waimea Canyon – Kauai
Na Pali Coast State Park – Kauai
Lumaha’i Beach – Kauai

Kilauea Point – Kauai
Koke’e State Park – Kauai
Haleakala – Maui

Die älteren, originalen Hawaii Berichte (ohne Bilder) finden sich unter den folgenden Links.

Hawaii 2010 – Ein Reisebericht Teil 1
Hawaii 2010 – Ein Reisebericht Teil 2
Hawaii 2010 – Ein Reisebericht Teil 3
Hawaii 2010 – Ein Reisebericht Teil 4
Hawaii 2010 – Ein Reisebericht Teil 5
Hawaii 2010 – Ein Reisebericht Teil 6
Hawaii 2010 – Ein Reisebericht Teil 7

Waimoku Falls – Maui

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