So, nun will ich dann mal beginnen mit dem ersten Teil des Reiseberichts. Wer erstmal grundsätzliche Informationen zum Land benötigt kann sich HIER umfassend Informieren. Von meiner Seite aus sei nur noch erwähnt das Thailand ein traumhaft schönes Land ist. Besonders auffällig ist die Freundlichkeit der Menschen den Touristen gegenüber und vor allem auch untereinander. Überall wird gelacht. Freundliche Gesichter wo man hinschaut.
Jetzt noch einiges zu unserer Reise. Geflogen sind wir mit Thai Airways. Diese Fluggesellschaft kann ich uneingeschränkt weiter empfehlen. Zwar ist die geflogene Boeing 747 von Frankfurt nach Bangkok nicht mehr das neueste Modell aber der Sitzabstand ist sogar für mich ausreichend. 85cm müßten es sein. Da hat man gut Platz. Sensationell im Vergleich zu LTU, Air Berlin usw. ist auch die Verpflegung an Bord. Ganz davon abgesehen das man die Kopfhörer nicht extra kaufen muss (man bekommt sie Kostenlos – ein paar beim Hinflug und ein zweites paar beim Rückflug), kann man so man will den ganzen Flug über kostenlos auch alkoholische Getränke genießen. Dabei ist es egal ob man Bier, Wein, Sekt, Whisky oder sonst was will. Alles ist inklusive. Zum Essen gehen sie rum und zwängen einem förmlich einen Rot- oder Weißwein auf. Nach dem essen wird zur Verdauung ein Weinbrand gereicht. Das Essen selbst ist sogar sehr gut. Es wird alles aus Thailand mitgebracht. Nix Lufthansa Catering Nudelbrei mit Tomatensoße. Da bekommt man schon auf dem Hinflug Thaistyle Curry Schwein oder Huhn. Dazu gibts Salat mit Meeresuntieren (nicht das ich sowas essen würde). Insgesamt muss ich sagen waren dies die ersten Flüge bei denen ich auch tatsächlich Satt geworden bin – und es hat geschmeckt. Danch ging es dann ja noch von Bangkok nach Krabi weiter. Ein Inlandsflug – nicht mal eine Stunde lang. Geflogen wurde diese Strecke mit einer Boeing 777. Sowas bekommt man hier in Europa nur auch Langstrecken zu sehen. In Asien ist eben alles ein wenig anders. Ausgestattet mit ebenfalls 85cm Sitzabstand und am Platz Multimediasystem vergingen die Minuten sprichwörtlich wie im Fluge. Wir haben Pong gespielt – was ein Spaß. Nebenbei wurde auch auf diesem Inlandsflug Getränke aller Art und Kuchen serviert. Kurzum – die Reise nach Thailand ist zwar lang aber dank dieser guten Airline wird sie durchaus erträglich.
So, jetzt genug der Luftfahrtgeschichten. In der ersten Woche unserer Reise haben wir Entspann- und Erholungsurlaub auf einer kleinen Insel Namens Koh Hai gemacht. Dort gibt es 2 kleine Hotels und ein paar Strandbuden. Der Rest der Insel ist mit Urwald bewachsen. Einfach ein Traum. Ruhe, Ruhe und nochmals Ruhe. In der zweiten Woche haben wir uns in Ao Nang und Umgebung aufgehalten. Dies war dann quasi die Aktivitätswoche. Dschungelwanderung auf dem Trail of Death inclusive. Den Abschluss unserer Reise bildete dann noch ein Tag in Bangkok und eine Übernachtung im State Tower, das 2 höchste Gebäude in Bangkok. Aber auch dazu später mehr.
Jetzt möchte ich mal mit ein paar Bildchen beginnen. Und da ich ja immer einiges anders mache als man es normal macht beginne ich Heute den Thailand Exkurs mit dem Thema Wetter. Ja, richtig gehört. Wetter. Unsere Reisezeit fiel ja genau in den Wechsel zwischen Trockenzeit und Regenzeit. Gemein hin ist dies die heißeste Jahreszeit. Temperaturen bis 40° waren keine seltenheit. Das Ganze bei enormer Luftfeuchtigkeit. Uns hat’s gefallen. Einfach genial. Auf Koh Hai kam regelmäßig Nachmittags gegen 2 Uhr ein Gewitterchen vorbei. Dann hat es für ca. 2 Stunden geschüttet als wenn es kein Morgen gibt und danach war dann wieder schönes Wetter. Wir haben diese Zeit dann beim Mittagschläfchen oder beim Kartenspielen an der Bar verbracht. Es sind ja trotzdem noch 35° und es stört eigentlich überhaupt nicht.
Hier jetzt mal ein Bild der herannahenden Gewitterfront.

Hier noch ein zweites. Aufgenommen von einem Boot aus.

Faszinierend auch ein Regenbogen rund um die Sonne herumm. Sowas habe ich auch noch nie gesehen.

Und jetzt etwas bedrohliches. Eine herannahende Gewitterfront. Zum Glück war unser Schiffchen schnell genug sodass wir vor dem Unwetter die Insel erreichen konnten. Das hätte ein schönes Geschaukel gegeben.

In Ao Nang war das Wetter ähnlich. Nur hat es dort meistens erst am späten Abend so ab 22 Uhr den täglichen Regenschauer mit Gewitter gegeben. Tagsüber konnte man nur schöne Wolkenformationen beobachten die schon ankündeten das es bald wieder soweit sein wird.
Hier mal aus einem Longtail Boot herraus.

Abends gab es immer wieder schöne Sonnenuntergänge zu beobachten. Die Wolkenfetzen zeigen den Rest des gerade vorbei gezogenen Gewitters an.

Nachts konnte man dann mit etwas Glück tatsächlich mal einen Blitz aufs Bild einfangen.

Bei unserem Besuch in Krabi färbte sich der Himmel auf einmal ganz Seltsam. Ein beeindruckendes Naturschauspiel

Und natürlich blieben wir auch in Bangkok nicht vor dem Wetter verschont. Jedoch zog das Gewitter vorrüber als wir gerade techisches Equipment mit dem angebissenen Apfel im MBK Einkauscenter erworben haben. Also haben wir es nicht wirklich mitbekommen.
Hier ein Blick vom Skywalk auf die Haltestelle des Skytrain.

Und auch am Tag unseres Abfluges war der Himmel schon nicht mehr ganz Wolkenfrei und man kann nur erahnen das es sicher 2 – 3 Stunden später wieder ein Gewitterchen gegeben haben wird.

Nicht das jetzt der falsche Eindruck entsteht. Wir hatten 95% jedes Tages Sonnenschein. Das Wetter war super. Aber man kam fast nie trocken durch den Tag. Ein Vorbote der Regenzeit eben.

 

Witmen wir uns unserem Reiseziel der ersten Woche. Koh Hai oder auf einigen Karten auch als Koh Ngai verzeichnet. Die Insel vor der Küste von Trang ist wie ich schon geschrieben habe fast unbewohnt und verlassen. Es befinden sich 2 Hotels auf der Insel. Dies sind abuch keine großen Bunker sondern Bungalow Anlagen die hervorragend in die Natur eingebaut wurden. Der Rest der Insel ist bewaldet. Über kleine Pfade gelangt man jedoch auch zu kleinen abgelegenen Stränden an der Süd und Westseite der Insel. Diese „Wanderungen“ sind sehr Reizvoll da man sich in einer Natur wieder findet die wir hier so nicht kennen. Es gibt Geräusche und Tiere die wir für gewöhnlich nicht antreffen. Auch sind die Wege nicht unbedingt Ausgebaut. Was auch gut so ist. Es bleibt ein wenig Abenteuer und Entdeckungslust. Wir haben das Fantasy Resort auf Koh Hai bewohnt. Die Bungalows in denen man untergebracht ist sind gut ausgestattet. Es herrscht kein übermäßiger Luxus. Aber alles ist funktional und sauber eingerichtet. Sehr positiv aufgefallen ist die persönliche, schon fast familiäre Athmosphäre im Resort. Aufgrund der relativ kleinen Anlage kennt jeder jeden. Die Angestellten des Hotels, sei es der Kelner, das Zimmermädchen oder die Dame an der Rezeption. Jeder kennt jeden. Es herscht ein unglaublich herzlicher und freundlicher Umgang mit den Gästen. Von diesem Punkt her ist es wohl das beste was ich bisher erlebt habe. Als erstklassig muss man auch das Hoteleigene Restaurant bezeichnen. Ich denke ich kann hier auch im Namen meiner Frau sprechen wenn ich sage das es im Raya Restaurant das wohl beste Thai Essen des Urlaubs gab. Nicht ganz so positiv fällt das Feedback zum Frühstück aus. Etwas eintönig, keine Abwechslung, relativ wenig Auswahl. Und dazu nur löslichen Kaffee den man sich zum Ärger meiner Frau auch noch selbst machen musste . Aber ich sage auch hier : Jammern auf hohem Niveau. Ein weiterer faszinierender Punkt dieser Anlage. Es gibt künstlich angelegte Teiche mit hunderten von Fröschen. Nicht das jetzt jemand denkt es würden Tag und Nacht Frösche durch die Anlage hüpfen. Man sieht sie ganz selten. Jedoch kann man sie hören. Und zwar täglich von 18 bis 19 Uhr. Ein wahres Froschkonzert. Gigantisch. Danach sind die Hüpfer scheinbar Müde und es zieht wieder Ruhe ein.
So, jetzt will ich mal noch ein paar Bilder zu Koh hai reichen. Es ist nur eine kleine Auswahl. Insgesamt haben wir im Urlaub weit über 2000 Bilder gemacht. Naja, die 2 Nikons mussten Schwerarbeit verrichten, waren unter allen Bedingungen im Einsatz und haben sich bestens geschlagen.

Ein Blick auf die Insel Koh Ma

Hausstrand

Und ein Nachtblick auf Koh Ma

Der südlichste Punkt von Koh Hai

Nachtblick vom Raya Restaurant

Vom Schif aus ein Blick auf Koh Hai

Pfad durch das innere der Insel

Palmenwald

Einer der abgelegenen Strände die man nur nach durchqueren der Insel erreicht

Zu diesem Thema gehörende Beiträge :

Thailand 2009 – Teil2   Thailand 2009 – Teil3

Thailand 2009 – Teil1

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