Unsere Karibikkreuzfahrt mit AIDAmar führte uns auch nach Sint Maarten. Oder auch Saint Martin genannt.
Die zwei unterschiedlichen Namen kommen zustande, da die Insel im Norden zu Frankreich gehört. Im Süden gehört die Insel zum Königreich der Niederlande. Saint Martin ist die französische Bezeichnung, Sint Maarten die Niederländische. Da wir im Rahmen der Kreuzfahrt den Niederländischen Teil besucht haben nutze ich die Bezeichnung Sint Maarten. Nähere Infos zur Insel, zur Teilung und so weiter kann man bequem im Wikipedia Eintrag von Sint Maarten nachlesen. Hier möchte ich jetzt nicht weiter drauf eingehen.

Was gibt es für den Kreuzfahrer zu beachten. Die meisten Schiffe legen in Philipsburg an. Dies ist die Hauptstadt des niederländlischen Landesteils.
Der Hafen ist etwas außerhalb der Stadt. Um nach Philipsburg zu gelangen gibt es drei Möglichkeiten. Als erstes Variante steht im Hafen eine Fähre zur Verfügung. Mit dieser gelangt man vom Hafenterminal direkt zur Captain Hodge Pier. Hier ist man dann direkt im Zentrum von Philipsburg. Zum einen befindet man sich direkt am Strand. Entlang des Strandes zieht sich der Boardwalk. Hier findet man ein Restaurant am anderen. Ein paar Meter weiter findet man die Voorstraat. Hier kann die Frau dem Kaufrausch nachgehen.
Eine weitere Möglichkeit in die Stadt zu gelangen ist natürlich ein Taxi. Am Hafenterminal stehen mehr als genug bereit.
Die dritte Möglichkeit ist ein kurzer Fußmarsch. Vom Hafenterminal einfach dem Juancho Yrausquin Blvd nach Norden folgen. Und in ca. 20 Minuten ist man auch in der Stadt angekommen. Jeder wie er mag.
Als kleinen Tipp noch. Wer dann ein Taxi sucht wird an der Kreuzung zwischen Voorstraat und Hendrikstraat fündig. Hier stehen jede Menge Taxifahrer und warten auf Kundschaft. Meist auch etwas günstiger als direkt am Hafen.

Sint Maarten. Was kann man als Kreuzfahrer nun machen. Ja, man kann sich Philipsburg anschauen. Man kann auch problemlos in den französischen Teil der Insel fahren. Interessanter Weise gehört der französische Teil zur Europäischen Union, der niederländische nicht. Im französischen Teil ist der Euro Zahlungsmittel, im niederländischen Teil ist es der Antillen Gulden. Verrückte Welt.
Wir hatten vorab bereits einen Strand gesucht an den wir auf jeden Fall mal zum baden wollten. Der Rest des Tages war komplett ungeplant.

Als Frühaufsteher saßen wir pünktlich um 6 zum Early Morning Kaffee in der Anytime Bar auf Deck 12 der AIDAmar. Die Insel war bereits in Sicht. Was auch zu sehen war, waren einige tropische Regenschauer die über der Insel und über dem Meer niedergingen.

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Je näher das Anlegen kam, um so schöner wurde aber das Wetter. Von daher keine Gefahr. Und selbst wenn es mal geregnet hätte. Bei 30 Grad stört das nicht wirklich.

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Wir sind dann zu Fuß vom Hafen in die Stadt gelaufen. Einmal die Voorstraat entlang. Zum Glück war dies noch vor 10 Uhr. Alle Läden waren geschlossen. Eine Freude für den Mann.
Wir haben uns dann einen Taxifahrer gesucht der uns erst einmal zum Cupecoy Beach gefahren hat. Warum zum Geier gerade dieser kleine Strand? Sint Maarten ist dafür bekannt, bisweilen doch recht überlaufen zu sein. Und an einem Strand um einen Liegeplatz zu kämpfen ist nicht so unser Ding.
Was hat uns dann also auf diesen Strand aufmerksam gemacht? Zuerst einmal ist er recht abgelegen, es gibt keine befestigte Straße direkt dahin. Es gibt keine Toiletten und Gastronomie. Und zu guter letzt ist dieser Strand als FKK Strand bekannt. Dies lies alles vermuten, das nicht wirklich viel Betrieb sein wird.
Und was soll ich sagen. Ich glaube mehr als 15 Personen haben wir an dem Strand in 3 Stunden nicht gesehen.

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Rund um den Strand ist es nun nicht besonders schön. Ein paar Appartment Häuser stehen rum. Ich glaube ein Hotel ist auch dabei. Keine Palmen. Dafür aber feiner Sand und für karibische Verhältnisse sogar recht üppige Wellen. Zum schwimmen und auch mal von den Wellen umschmeißen lassen war der Cupecoy Beach der beste der gesamten Reise. Einfach toll da.

Nun kam der zweite Teil. Was macht man jetzt noch in oder auf Sint Maarten? Mir und auch dem Max war ja sofort klar was nun noch folgen muss. Maho Beach und Sunset Bar. Also wenn man schon mal auf sint Maarten ist dann muss man dieses Spektakel schon auch mal erlebt haben. Irgendwie schon. Und da der Cupecoy Beach nun wirklich fast nebenan liegt, gab es auch für Frau Meyer kein Zurück mehr. Der nächste Stopp war am Maho Beach.
Was ist aber nun am Maho Beach so besonders? Er liegt direkt an der Landebahnschwelle zum Princess Juliana Airport, dem internationalen Flughafen auf Sint Maarten. Für Technik- und/oder Flugzeugverrückte oder einfach nur zum sehen und gesehen werden ein absolutes muss.

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Nicht nur Flugzeuge sind hier interessant. Nein auch Menschen, Autos und Motorräder. Man könnte es auch als alternative Flaniermeile bezeichnen. Und das bei 30 Grad direkt am Strand.
Den größten Spaß haben die Leute beim Start eines Jets. Durch den dabei entstehenden Jetblast ist es kaum mehr möglich sich auf den Füßen zu halten. Die einen hängen sich am Zaun des Flughafens fest und hoffen den Sturm zu überstehen. Andere stellen sich an den Strand und lassen sich einfach ins Wasser wehen. Mal eine etwas andere Volksfest Attraktion. Erfahrene und wissende Autofahrer halten immer nach startenden Flugzeugen Ausschau und sollte ein Flugzeug zu Start bereit stehen bleiben sie vor der Jetblast Zone stehen und warten bis das Flugzeug gestartet ist. Manchmal lässt es sich aber nicht vermeiden doch in dieser Zone zu stehen. Dann wird von einem Taxi schon mal das Taxi Schild verblasen und landet im Meer. Naja, zur falschen Zeit am falschen Ort würde ich sagen.

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Aber auch die landenden Flugzeuge haben ihren Reiz. Zuerst sind alle auf der Ausschau nach dem kleinen Punkt eines landenden Flugzeuges. Dann wird versucht zu erkennen was da nun landet. Anschließend wird sich zum Foto postiert. Die einen machen nur Flugzeugfotos. Andere versuchen Mensch und Flugzeug ins Bild zu bringen. Wieder andere versuchen kollektiv in die Höhe zu springen mit dem Flugzeug im Hintergrund.

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Unter dem tobenden Geschrei und Gejubel der Massen am Strand kam dieser „Tiefflieger“ über den Strand geschossen.

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Alles in allem ein durchaus lohnender Stopp. Wir waren ca. 2 Stunden an dem Strand. Die Zeit verging wie im Flug. Das ist schon irgendwie interessant.

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Insgesamt habe ich da irgendwas um die 700 Fotos geschossen. Da werde ich vielleicht noch einiges mehr in einem gesondertem Beitrag zeigen.

Danach ging es dann, ziemlich fertig, wieder zurück zum Schiff.

 

Sint Maarten

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