Hallo,
Dank heutiger Technik werde ich versuchen euch ab und zu schon während des Urlaubs ein paar Infos zu geben.

Die Anreise hat sehr gut geklappt. Oman Air brachte uns von München über Muscat nach Male. Weiter ging es mit einer etwas betagten Dash 8 von Maledivian auf eine größere Insel im Baa Atoll. Hier wartete ein Speed Boot auf uns. Damit kamen wir dann endlich auf Coco Palm Dhuni Kolhu an.
Wettertechnisch war schon alles dabei. Von Sonnenschein bis Monsunregen. Temperaturen von 30 – 32 Grad.

Jetzt möchte ich mal ein paar Zeilen zum Resort schreiben.
Wie immer auf den Malediven befindet sich dieses eine Resort auf einer kleinen Insel. Wobei diese Insel im Falle von Coco Palm Dhuni Kolhu garnicht so klein ist. Die Insel ist immerhin etwas über 600 Meter lang und zirka 250m breit.
Das Inselinnere ist mit allerlei tropischem Gewächs bepflanzt. Wie der Name der Insel schon sagt ist quasi jeder zweite Baum eine Kokospalme. Liliengewächse, Guaven. Allerlei Gewächs welches einen in Urlaubsstimmung versetzt.
Untergebracht sind wir in einer Beach Villa. Diese ist komplett von Grünzeug umgeben. Ein schmaler Pfad durch das Dickicht führt direkt zum weißen Sandstrand. Ein Traum.
Für uns ist das immer der wichtigste Punkt. Ich möchte Sand und direkten Wasserzugang. So ein Wasserbungalow ist nicht so unseres.
Die Villa hat eine Größe von etwas über 80m². Da lässt es sich auch zu dritt sehr gut leben. Wobei man ja eigentlich nur zum schlafen drinnen ist. Sonst spielt sich das leben komplett im freien ab. Schön an den Villen ist, das Dusche und Toilette außen sind – also nicht irgendwo in der Villa sondern in einem Breich der Villa aber eben unter freiem Himmel.
Unterm Strich merkt man hier tatsächlich den 5 Sterne Anspruch. Alles wird immer tadellos hergerichtet. Man versucht jeden Wunsch zu erfüllen. Der Room Boy versucht etwas persönlichen Kontakt herzustellen und fragt was er noch tun kann. Sehr schön.
Die 5 Sterne setzen sich ganz besonders beim essen fort. Hier stimmt die Qualität und die Auswahl. Und zum ersten mal in einem Malediven Resort kann man jedes Fleisch bedenkenlos essen. Normal ist gerade Rind immer nicht so die Spezialität der Malediven Köche. Hier benötigt man nicht selten eine Kettensäge zum zerteilen. Hier ist das echt anders. Man glaubt es kaum.

Kommen wir mal zu einem nicht so schönen Punkt auf dieser Insel.
Leider ist das Meer unaufhaltsam dabei sich nach und nach mehr und mehr Land von der Insel weg zu graben. Um dem entgegen zu wirken hat man begonnen die Insel und deren Strände mit Sandsäcken zu sichern. Überall sind und werden große mit Sand gefüllte Big Bag Säcke vergraben und im Meer versenkt. Das sieht nicht immer schön aus. Ist aber wohl die einzige Möglichkeit die Insel zu retten bzw. den Verlust noch etwas heraus zu zögern.
Während an der Westseite der Insel noch durchaus ein schöner Strand vorhanden ist, sieht es an der Ostseite schon sehr mager aus. Bei Flut ist kein Strand mehr vorhanden. Es gibt Hütten bei denen bei Flut das Wasser bis zur Terrasse steht. Hier hat sich das Meer schon sehr viel Land geholt. Einige Palmen und andere Gewächse sind schon sehr stark unterspült und müssen mit Seilen vorm umkippen bewahrt werden. Eine Inselumrundung am Strand ist demnach nur bei Ebbe möglich. Aber auch da ist sie nicht trockenen Fußes möglich.
Trotz allem ist diese Insel ein Paradies. Gegen die Naturgewalten ist man eben fast machtlos. Hat man sich an die Sandsäcke gewohnt sieht man sie als Freunde. Sie sind nur zum Guten der Insel.

Das man trotzdem im Paradies ist und noch sehr schöne Bilder machen kann, ohne störende Säcke möchte ich euch mit den nächsten 4 Bildern beweisen. Etwas zum träumen.

Das soll’s erstmal gewesen sein. Viel Spaß euch allen im kuscheligen Deutschland……

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