Letztes Wochenende habe ich nun meine Schutzbauten, pünktlich zum kalten Wetter, weitesgehend fertig gestellt.
Ein paar kleine Ritzen sind noch zu stopfen. Und im Bodenbereich muss noch abgedichtet werden. Nichts desto trotz kann ich jetzt schon sagen das der Schutzbau funktioniert.
Derzeit bin ich am ausgiebigen Testen. In den Schutzbauten sind jeweils oben und unten Thermometer angebracht die den Temperaturverlauf aufzeichnen (KlimaLogg von TFA). Im Vergleich zur Außentemperatur kann man sehr schön sehen wie sich alles entwickelt und mit welcher „Heizstrategie“ man gegen Unterkühlung ankämpfen kann.
Derzeit bin ich am testen mit den guten, klassischen Grablichtern.Das sieht schon etwas weihnachtlich aus wenn die Kerzen da drin flackern. Und was soll ich sagen. Es funktioniert sehr gut und ist auch noch günstig. Jedoch zeigen sich schon einige Eigenheiten der Schutzbauten.
Der Schutzbau für die Cordy ist ja eher schmal und hoch. Hier tritt eine deutliche Kaminwirkung mit der eingebrachten Wärme auf. Hier muss ich schnellstens die noch vorhandenen groben Undichtigkeiten im Boden schließen. Stelle ich ein Grablicht in den Bau steigt die Temperatur oben sehr schnell an. Unten (ca 1m Höhe) tut sich aber eher wenig. Hier muss ich noch experimentieren wie ich es schaffe die Wärme auch im unteren Bereich zu halten.
Anders sieht es im großen Haus aus. Das ist zwar fast genau so hoch. Aber eben auch um einiges breiter. Und es ist zum Boden hin auch schon komplett abgedichtet. Hier ergibt sich eine viel bessere Wärmeverteilung. Es ist nur eine Differenz von ca. 0,2 Grad zwischen oben und unten vorhanden. Auch liegt die Temperatur generell um ca. 2-3 Grad über der im Cordy Haus.
Ich glaube hier werde ich heute Abend gleich tätig werden und die Cordy Hütte am Boden abdichten. Hätte nicht gedacht, das das soviel ausmacht.

Hier mal ein paar Bilder von den fertigen Gebilden.

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Und für den Windgeschädigten sei gesagt. Auch wir hatten in der letzten Woche ganz gut Wind. Böen bis zu 80km/h. Klar, das ist nix gegen die Nordlichter. Die haben das Täglich. Bei uns ist das schon recht viel Wind. Ich bin wärend des Sturmes bei den Hütten gewesen. Es hat sich nichts bewegt. Kein schütteln, kein wackeln. Nur die Plane flattert ein wenig. Es war richtig gemütlich da drinnen.
Trotzdem werde ich noch zusätzlich ein paar große Hacken an geeigneten Stellen anbringen. Im Keller liegen große Spanngurte. Wenn Sturm angesagt ist werde ich die Bauten zusätzlich damit abspannen. Aber im Normalfall ist das definitiv nicht nötig.
Ich werde weiter Berichten, wenn ich genauere Infos zum Heizen und Temperaturen usw. habe.

3 Comments

  • Macht doch einen ganz ordentlichen Eindruck! Da war ich bei den ersten Zeilen deutlich skeptischer, aber so kennt ihr mich ja. Auch die ausgewählten Thermometer halte ich für eine solide Wahl. Jetzt fehlt wirklich nur noch die Webcam und die Tageslichtlampe in dem Teil.
    Wenn das mit der Luftverteilung nichts funktioniert, notfalls einen alten PC Lüfter mit rein in das Haus. Der sollte schon für etwas Durchmischung sorgen. Ähm, das bringt mich auf ganz andere Ideen … Einen Server oder ein NAS hast Du doch bestimmt, raus aus dem Keller und ab in den Schutzbau! 😉 Bringt Wärme und wälzt um…

  • Also jetzt haben wir ja schon richtig Winter. Temperaturen bis -15 Grad hatten wir schon. Und ich muss sagen, das funktioniert alles bestens. Natürlich kommt man jetzt bei den Nachttemperaturen nicht mehr mit den Grablichtern aus. Das funktioniert bis -5 Grad ganz gut. Danach benötigt man dann schon 4 oder 5 Lichter um die Hütte um die 0 Grad zu halten. Derzeit versehen kleine Heizlüfter ihren Dienst in den Hütten. Mit 1000Watt Heizleistung und Thermostatsteuerung. Eingestellt sind sie auf ca. +1 Grad. Damit schwank die Temperatur in kalten Nächsten zwischen -1 und +3 Grad. Perfekt für die Gewächse. Wärmer muss es nicht sein in den Hütten. Alles andere wäre quasi Energieverschwendung.

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