Wie bereits erwähnt hatten wir unsere Unterkunft auf Maui in Hana. Es ist in der Tat ein Stückchen Welt, welche es nur noch sehr selten gibt. Unberührte Natur. Wunderschöne Strände. Und trotzdem kein hohes Touristenaufkommen. Hat man mal keine Lust irgendwo auf der Insel umher zu fahren, kann man sich den Tag sehr schön mit Wanderungen endlang der Küste bei Hana verbringen. Hier ist man auch einige Stunden unterwegs. Der „Weg“ führt durch kleine Wälder, Gestrüpp, Wiesen und Vulkangestein. Und man ist irgendwie immer allein. Man trifft keine Menschenseele, man hört keinen Verkehr, kein Boot, kein Auto – einfach nichts und das Meer. Auf den Wanderungen hat man auf der einen Seite den Pazifik, auf der anderen Seite sieht man die Ausläufer des Haleakala Massivs mit dichtem Reganwald ähnlichem Bewuchs. Wem Wolken und Wolkenformationen gefallen, wer sie überhaupt beachtet, wird hier seine pure Freude haben. Auf der einen Seite strahlend blauer Himmel über dem Pazifik, auf der anderen Seite, getrennt von einer scharfen Abgrenzung, Regenwolken vor den Bergen. Das Ganze kann jetzt so aussehen, 10 Minuten später ist wieder alles völlig anders. Das alles wirkt noch besonders imposant vor dem, über den Wolken, meist strahlend blauem Himmel. Nicht so ein Dunst und breitgelatschter Brei wie bei uns immer.

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Wenn man am Pazifik entlang wandert muss man ständig auf der Hut sein. Ohne Vorwarnung kommt auf einmal eine große Welle, welche das Wasser gerne bis zu 10 oder 20 Meter empor spritzen lässt. Dann steht man pudelnass da, ohne zu wissen was gerade passiert ist. Mitunter steigt das Wasser dann durch irgendwelche Gesteinslöcher und der Angriff kommt von hinten. Es macht auf jeden Fall einen riesen Spaß. Man springt rum wie ein kleines Kind um irgendwie die nächste Fontäne zu erahnen, davor zu flüchten oder eben doch mal ein Bild davon zu machen. Dafür ist wohl meine Dani Spezialist. Wärend ich dann doch immer etwas Abstand gewahrt habe wenn ich die Kamera in der Hand hatte, hat Sie sich unerschrocken mittenrein gestellt. Dabei sind dann ein paar sehr gelungene Bilder rausgekommen. Und Wasser trocknet ja wieder – auch an einer Kamera.

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Auch auf die Gefahr hin das es einigen so langsam zum Hals raushängt immer nur Steine, Gewächse, Wasser und Himmel zu sehen. Hier noch ein paar Bilder aus der Serie „Rund um Hana“. Ich jedenfalls kann mich jetzt noch nicht satt sehen an den Bildern. Iich habe noch immer dieses rauschen vom Pazifik im Ohr und wünschte ich wäre wieder dort. Sorry für die Schwärmerrei…..

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Da man bei so viel geballter Naturschönheit und dazu passender entspannter Lebensweise gerne mal auf den Gedanken des Auswanderns kommt haben wir dafür schon umfangreiche Rechergen durchgeführt. Wir haben uns bereits eine, unserem Budget angepasste, Immobilie mit Meerblick (Bild 1) angesehen. Im direkten Einzugsgebiet von Hana. Ein paar handwerkliche Tätigkeiten sind schon noch nötig aber mit etwas Geschick kann man wohl ein schönes Nest daraus machen. Auch haben wir uns bereits mit einer dort ansässigen Hundefamilie bekannt gemacht (Bild 2 und 3). Sie haben uns nett begrüßt und würden gern in unser neues Heim mit einziehen. Jedoch nur unter der Bedingung eines Zwingers mit Meerblick. Um Hund und Umbaumaßnahme professionell unter einen Hut zu bekommen und dabei nicht die Mobilität zu verlieren haben wir natürlich auch bereits eine Option für ein zukünftiges Auto (Bild 4) gezogen. Dies vereint Komfort und praktischen Nutzen und präsentiert sich in einem tiefen Pazifikblau. Derzeit läuft die Anfrage bei BMW Financial Services ob denn ein Tausch der Fahrzeuge im laufenden Leasingvertrag möglich ist. Also Ihr seht – alles ist bestens vorbereitet und geplant…….

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Auch will ich Euch natürlich etwas von Hana zeigen. Auf den Bildern 1 bis 3 seht ihr das Zentrum, quasi den Stachus von Hana. Wichtige Institutionen dort sind die Post, die Bank, ein Souvenierladen und natürlich das weltweit berühmte Hana Ranch Restaurant. Einen weiteren Hot Spot in Hana könnt ihr auf den restlichen Bildern sehen. Dies ist quasi das OEZ von Hana, auch vergleichbar mit den Riem Arkaden. In diesem Zentrum der ungebremsten Kauflust gingen schon Hollywood Größen einkaufen (deren Namen ich noch nie gehört habe). Die Rede ist vom großartigen Hasegawa Store. Untergebracht in einem architektonisch und historisch wertvollem Gebäude beherbergt er die Welt des Einkaufens auf 100 m². Von Bier bis Zitrone, Brot bis Auspuffklebeband, Kaffee bis Fischfutter, Apfel bis Motoröl und so weiter. In diesem Laden kann man einfach alles bekommen was man will. Alles ist in einer ansprechenden Art und Weise eingeräumt und sortiert. Kurz um – es ist ein Erlebnis da einzukaufen. Man könnte Hana auch als das Ende der Welt bezeichnen. Aber es ist irgendwie unglaublich schön da……

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