Ich möchte jetzt hier etwas auf unsere noch recht neue TV und Audio Landschaft aus dem Hause Bang & Olufsen eingehen.
Dabei möchte ich zum einen auf das bestehende Setup eingehen und anschließend natürlich auch technische Details sowie Infos und Tricks zur Installation und Einrichtung nennen.
In einem gesonderten Teil möchte ich auch genauer auf die Funktionen und Programmierung der Beo6 Fernbedienung eingehen. Von Händlern wird diese oft als überflüssig und unnütz bezeichnet. Ja, man kann alles auch irgendwie mit der Beo4 bedienen. Aber die 6er sieht besser aus und kann die Bedienung doch um einiges erleichtern. Erkaufen muss man sich das durch eine recht komplizierte Programmierung in einem nicht ganz optimalen Programm. Aber dazu später.

Kommen wir als erstes zu unserem Setup. Was haben wir für Komponenten und wozu dienen diese.

Zentrales Kernstück des Ganzen ist natürlich der Fernseher. Hier haben wir uns für das derzeit neuestes Modell entschieden. Den BeoVision 11. In der derzeit größten verfügbaren Ausführung, 55 Zoll Bildschirmdiagonale. Zusätzlich ausgestattet haben wir das Gerät mit dem DVB-S/C/T Tuner und dem internen Festplatten Rekorder für Videoaufnahmen, Timeshift usw..
Verbaut ist ein 240HZ LCD Panel mit LED Backlight. Vor dem Panel ist noch eine Anti-Reflexions Scheibe verbaut. Auch der 3D Freund kann bedient werden. Mittels aktiver Shutter Brille funktioniert auch das.
Ein entscheidendes B&O Kriterium ist seit je her der Sound. Hier wird man beim BeoVision 11 schon mit der internen Soundanlage mehr als ausreichend bedient. Anders als bei anderen Flachbildschirmen schafft es der BeoVision 11 bereits mit den internen Lautsprechern einen hervorragenden Klang zu erzeugen. Zum Einsatz kommen jeweils für den linken und rechten Kanal ein 2 Wege System aus einem 2″ Mitteltöner und einem 3/4″ Hochtöner, befeuert jeweils von einem 32Watt ICEpower Verstärker. Dazu gibt es noch zwei 4″ Woofer, ebenfalls befeuert von einem 32Watt ICEpower Verstärker. Und das alles in einem Flachbildschirm!
Ganz B&O Like ist im Fernseher bereits ein Surround Prozessor integriert. Somit ist auch beim Anschluß von externen Boxen kein zusätzlicher Verstärker nötig. Deswegen bezeichne ich das Gerät auch als zentrales Herz der Installation.
Zusätzlich verfügt der BeoVision 11 über Funktionen wie SmartTV, HbbTV, DLNA, Pictue in Picture, WLAN, LAN, 2x USB, 6x HDMI und vieles mehr. Dazu aber später.

Aufgebaut ist das über 60kg schwere Gerät auf einem motorisiertem Standfuß. Damit kann der Fernseher entsprechend der Sitzposition ausgerichtet werden. Hier kann man ensprechende Positionen vordefinieren oder das Gerät ganz einfach mit der Fernbedienung hindrehen wo man will.

Auch wenn der interne Sound des BeoVision 11 schon sehr überzeugend ist und mit so manch hochwertiger Stereoanlage mithalten kann, haben wir uns dazu entschlossen soundtechnisch noch etwas oben drauf zu legen. Entschieden haben wir uns für zwei BeoLab 9 Lautsprecher. Wobei die Bezeichnung Lautsprecher nicht ganz zutrifft. Eher sind es Soundsysteme. Denn in dem knapp 80cm hohen und 17kg schwerem Gehäuse verbirgt sich ein komplettes Soundsystem inklusive drei Verstärkern. 1 x 500Watt für den Bass, 1 x 100Watt für die Mitten und 1 x 100Watt für die Höhen. In Verbindung mit der bekannten Acoustic Lens Technologie (ALT) ist der BeoLab 9 in der Lage einen atemberaubenden Klang im Raum zu verbreiten.

Bedient wird alles mit der guten, soliden Beo4 Fernbedienung. Ich habe mir noch zusätzlich die Beo6 zugelegt. Damit macht es auch noch richtig Spaß und ist immer wieder was besonderes den Fernseher zu bedienen. Aber hier werde ich, wie eingangs schon geschrieben, noch näher drauf eingehen.

Zusätzlich in das gesamte System integriert ist ein AppleTV und ein 3D BlueRay Player Panasonic DMP-BBT01. Da B&O keine solche periferen Geräte mehr anbietet, muss man sich hier auf dem freien Markt bedienen. Jedoch bietet die Technologie von B&O die Möglichkeit diese Geräte 100% zu integrieren. Man bedient alles mit der B&O Fernbedienung. Es ist so, als wäre es ein B&O Gerät.
Auch hier werde ich später noch genauer auf die Integration eingehen. Hier ist einiges zu beachten und nicht immer will jede Funktion beim ersten mal funktionieren.

Damit will ich diesen beitrag erst einmal beenden. Das Setup ist grob umrissen. Auf Einzelheiten werde ich in den kommenden Tagen eingehen.

 

 

 

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